Zum letzten Mal – Romeo und Julia

Aufführung vom Da Vinci-Kurs

Stockhausen, 20.03.2017(Stephanie Ilge). „Zwei Häuser, beide gleich an Rang und Stand, hier in Verona, wie ihr's erleben werdet, entfachen alten Hass zu neuem Brand, bis Bürgerblut an Bürgerhänden klebt. Vom unheilschwangeren Schoß der Feinde sprießt ein Liebespaar, von bösem Stern bedroht.“

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Romeo und Julia, die Geschichte zweier Liebenden, die alles tun, um zusammen sein zu können und die Feindschaft der beiden Familien zu beenden? Liebe ist zeitlos, Liebe steht über allem und doch führt sie nicht immer zum Glück.

An drei Abenden konnten die Auszubildenden ihr Publikum mit ihrer Inszenierung begeistern. In einem halben Jahr Vorbereitung und 2 Wochen intensivem Proben haben sie das Stück einstudiert und adaptiert. Dabei nutzen sie die Möglichkeiten des Saals, der zum ersten Mal seit dem Erwerb bespielt wurde: Bühne, Empore, eine Leiter und Projektionen suggerierten die verschieden Schauplätze von Verona. Eigene Musikeinlagen begleiteten die Szenen und das Puklikum wurde mit dem Gesangstalent mancher Auszubildenden verzaubert.
In der Pause verköstigten Mitglieder und Freunde des Fördervereins die Zuschauer. Sonntags richteten sie im Gasthaus Schmidt sogar vorher ein Kaffeestündchen für die Gäste. Vielen Dank an dieser Stelle für so viel Engagement!

Der da Vinci-Kurs hat das Theaterstück in einer Neuübersetzung von Frank Günther präsentiert. Bearbeitet und leicht gekürzt wurde das Stück von Lukas König (Schauspieler und Regisseur), der auch Bilder in Anlehnung an die Westsidestory einfügte. Regie führte Almut König, langjährige Dozentin am Campus, die auch in der Gemeinschaft Altenschlirf bei dem integrativen Großprojekt „Faust“ Regie führte.