Aufbau und Inhalte Unterstützung für Helfer im Alltag – die Fortbildung

Die Fortbildung „Helfer im Alltag“ dauert zwei Jahre und besteht aus ca. zwölf einzelnen Seminartagen mit jeweils einem Themenschwerpunkt. Die erste Fortbildung startete im April 2014 mit neun Teilnehmern. Der nächste Kurs beginnt voraussichtlich im Herbst 2016. Während der Fortbildung behandeln wir viele verschiedene Themen aus dem Alltag der Teilnehmenden. Hier eine Auswahl:

Austausch

Wir erzählen einander, was wir bis jetzt erlebt haben, wenn wir anderen geholfen haben.

Berührung

Wir lernen, wie wir jemanden anfassen können, ohne ihm zu nahe zu treten. Und welche Körperstellen wir nicht anfassen dürfen.

Fortbewegung

Wie können wir einer Rollstuhlfahrerin helfen? Wie einen Menschen führen, der nicht gut sieht?

Hygiene

Was ist beim Waschen und bei der Körperpflege zu beachten?

Grenzen und Gefahren

Es gibt auch Situationen, in denen wir selbst nicht helfen können und lieber Unterstützung von anderen holen sollten.

Wie bei den anderen Ausbildungen der Fachschule gibt es auch bei „Helfer im Alltag“ neben den praktischen Übungen und dem theoretischen Unterricht verschiedene künstlerische Angebote. Eurythmie, Formenzeichnen oder Gymnastik ergänzen die anderen Inhalte – ob als Ausgleich für die Teilnehmenden oder auch als Anregung für Freizeitbeschäftigungen mit anderen.

Methoden

An den Seminartagen leiten Dozentinnen die Teilnehmenden bei praktischen Übungen an. Alle schreiben gemeinsam auf, was sie gemacht haben. Für jedes Thema wird ein Skript mit Bildern und Texten angefertigt, in dem man auch später noch einmal alles nachschauen kann.

Ziele

Die Fortbildung fördert die Selbständigkeit von Menschen mit Behinderungen. Sie vermittelt ihnen Kenntnisse und Fertigkeiten, durch die sie weniger eigenständige Kollegen oder Mitbewohner in verschiedensten Alltagssituationen unterstützen und begleiten können.