HeilerziehungspflegerIn werden - was bedeutet das? Beruflich und persönlich weiterkommen

Als HeilerziehungspflegerIn können Sie Ihre bereits vorhandenen praktischen Erfahrungen und Fähigkeiten in der Begleitung von Menschen mit Hilfebedarf erweitern. Sie lernen, Menschen gezielter zu fördern, werden in Teamarbeit und Kommunikation geschult und arbeiten fundiert mit ÄrztInnen und TherapeutInnen zusammen.

Lebenswege begleiten

HeilerziehungspflegerInnen sind Partner und Vertrauenspersonen der von ihnen begleiteten Menschen. Sie bestärken sie in ihrer Eigenständigkeit und unterstützen sie dabei, ihr Leben so selbstbestimmt und selbstständig wie möglich zu gestalten.

Im Alltag unterstützen

Sie assistieren und pflegen Menschen im Bereich Wohnen und im ambulanten Dienst. Sie begleiten und unterstützen Menschen mit Behinderung in der Freizeitgestaltung, fördern gemeinschaftsbildende Prozesse und wirken als Brückenbauer im Zwischenmenschlichen. Außerdem vermitteln sie den Austausch mit Angehörigen, Behörden und Firmen und treten für die Rechte der von ihnen begleiteten Menschen ein.

Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

Sie gestalten Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe so, dass auch Menschen mit Hilfebedarf Arbeit als sinnhafte gesellschaftliche Teilhabe erfahren können und unterstützen damit deren Engagement, Verantwortung und Initiativkraft.

Entwicklung fördern

Auch für die Dokumentation der pflegerischen und medizinischen Maßnahmen sind HeilerziehungspflegerInnen zuständig. Sie schreiben Entwicklungsberichte, erstellen eine Förderplanung und beraten Menschen mit Hilfebedarf über die Möglichkeiten institutioneller Unterstützung.